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Zur Geschichte der westfälischen Brauwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert

(Titelbild Zur Geschichte der westfälischen Brauwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert) Karl-Peter Ellerbrock (Hg.)

Zur Geschichte der westfälischen Brauwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert

März 2012, 264 S., 14,80 EUR
ISBN 978-3-87023-290-0, Lieferbar
Festeinband, Format: 14,8 cm x 21,0 cm
Kleine Schriften der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte Band 34
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Vor dem Hintergrund der massiven strukturellen Veränderungen in der Dortmunder Brauwirtschaft rettete das Westfälische Wirtschaftsarchiv (WWA) mit seiner Initiative zur Gründung des Dortmunder Brauerei-Archivs im Jahr 1997 wertvolle historische Überlieferungen der Dortmunder Brauereien. Auf dieser herausragenden Quellengrundlage sind jüngst wichtige Forschungsarbeiten entstanden, die der vorliegende Band präsentiert. Damit erfolgt ein wichtiger Schritt zur Schließung der großen Lücken in der deutschen Forschung.

 

Fragwürdige Ehrungen!?

(Titelbild Fragwürdige Ehrungen!?) Matthias Frese (Hg.)

Fragwürdige Ehrungen!?
Straßennamen als Instrument von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur

Februar 2012, 268 S., 19,90 EUR
ISBN 978-3-87023-363-1, Lieferbar
Broschur, Format: 17,0 cm x 24,0 cm
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Straßennamen dienen Bewohnerinnen und Bewohnern, Besucherinnen und Besuchern eines Ortes vorrangig zur räumlichen Orientierung. Darüber hinaus sollen sie die Erinnerung wach halten, das Gedenken fördern sowie der Ehrenbezeugung dienen. Straßennamen verweisen auf die Zeit ihrer Verleihung: auf die jeweiligen Herrschaftsverhältnisse, die Kultur und den Raum. Sie sind damit sichtbarer Teil der Vergangenheitspolitik einer Stadt und ihrer Repräsentanten.

Straßenumbenennungen hingegen greifen in die Erinnerungskultur ein, indem sie einzelne Personen, Ereignisse oder Orte aus dem offiziellen Gedächtnis einer Stadt streichen. Zumeist sind solche Umbenennungen in Deutschland Folgen und Zeichen politischer Zäsuren gewesen, so während der Umbrüche 1918/19, 1933, 1945 und 1989/90. In jüngerer Zeit sind sie vor allem Ausdruck eines sich wandelnden Verständnisses und gesellschaftspolitischen Umgangs mit der Zeit der NS-Diktatur, insbesondere mit Tätern und Opfern.

Der Sammelband ist aus einer in der Öffentlichkeit wie auch in Politik und Verwaltung vielbeachteten Tagung hervorgegangen, die im Juli 2011 vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte gemeinsam mit der LWL-Literaturkommission und dem Westfälischen Heimatbund veranstaltet wurde.

Die Beiträge des Sammelbandes behandeln im ersten Teil zunächst die Benennungspraxis von Straßen in Westfalen und Lippe seit dem 19. Jahrhundert. Anschließend beleuchten sie auf breiter Quellengrundlage zum einen die Verfahren und unterschiedlichen Vorgehensweisen in den einzelnen westfälischen Städten und Gemeinden während der NS-Zeit und nach 1945 und stellen die breite Verteilung belasteter westfälischer Dichterinnen und Dichter auf Straßennamen vor.

Im zweiten Teil werden ausgewählte Namensgeber thematisiert, deren Leben und Wirken heute kontrovers beurteilt wird. Im Mittelpunkt stehen der Heimatdichter und Funktionär des Westfälischen Heimatbundes Karl Wagenfeld, die Dichterin Agnes Miegel, der NS-Funktionär und Dichter Friedrich Castelle sowie der Reichspräsident Paul von Hindenburg. Die Beiträge liefern umfassende Informationen zu Werk und Biographie, stellen bisherige Debatten zu Straßenumbenennungen vor und sollen damit die lokalen Argumentations- und Umgangsweisen im Hinblick auf Straßenumbenennungen unterstützen.

 

Ländliche Bevölkerung der Grafschaft Mark 1680 bis 1750

(Titelbild Ländliche Bevölkerung der Grafschaft Mark 1680 bis 1750) Gisela Lange

Ländliche Bevölkerung der Grafschaft Mark 1680 bis 1750

Dezember 2011, 416 S., 35,00 EUR
ISBN 978-3-87023-200-9, Lieferbar
Broschur, Format: 17,0 cm x 24,0 cm, 108 Schaubilder

Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte Band 28
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Gisela Lange hat mit der vorliegenden Arbeit wichtige Aspekte der westfälischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte neu beleuchtet. Vor dem Hintergrund der Zyklen und Veränderungen der menschlichen Existenz analysiert die Autorin den Wandel von Arbeit und Wirtschaft im ländlichen Raum der Grafschaft Mark vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts hinein, als sich die Region im Übergang zum Industriezeitalter befand. Im innerwestfälischen Vergleich stellte der märkische Wirtschaftsraum um 1800 die wohl vielseitigste Gewerbelandschaft dar, die auf dem Land und in den Städten sowohl Metall- als auch Textilgewerbe umfasste. Vor diesem Hintergrund liefert die Autorin eine äußerst detailreiche und erhellende demographisch-statistische Längsschnittbetrachtung, bei der sie Themen wie Heiratsverhalten, Geburtenbeschränkung, Sterblichkeit, Konfessionen und Migration in den Blick nimmt.

 

Quiz-Kiste Westfalen -- Recklinghausen

(Titelbild Quiz-Kiste Westfalen -- Recklinghausen) Irene Stock

Quiz-Kiste Westfalen -- Recklinghausen
99 Fragen und Antworten

Oktober 2011, 200 S., 9,90 EUR
ISBN 978-3-87023-361-7, Lieferbar
Sonstiges Buch, Format: 6,0 cm x 9,5 cm, Kartenspiel in Schmuckschachtel

Quiz-Kiste Westfalen Band 20
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Welcher Recklinghäuser schaffte es, als Königin verkleidet eine echte Königin zu foppen? Wie heißt die alljährlich im März/April stattfindende große Kirmes? 99 Fragen rund um Recklinghausen versprechen viel Spaß beim »Quizzen«!

Die Quiz-Kiste Recklinghausen ist ein wunderbares kleines Geschenk -- nicht nur zu Weihnachten.

Handlich, hübsch und informativ -- mit der Quiz-Kiste Recklinghausen kann man unterhaltsam und spielerisch mehr über Recklinghausen erfahren. Neunundneunzig Fragen zu Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Sport stellen Ihr Wissen auf den Prüfstand. Keine Bange: Viele Fragen sind recht einfach zu beantworten. Aber nicht alle! Damit echte Unterhaltung aufkommt, sind bei manchen etwas tiefere Kenntnisse vonnöten (und auch um die Ecke zu denken, ist schon mal gefordert).

Ausgefuchsten Lokalpatrioten oder Westfalenkennern bietet die Quiz-Kiste Recklinghausen natürlich Gelegenheit zu beweisen, was sie »drauf« haben -- und die eine oder andere Anekdote hinzuzufügen. Nur: Kennt sich der vermeintliche Experte wirklich so gut aus, wie er uns immer glauben lässt?

Wie auch immer: Zusammen mit Freunden oder mit der Familie macht es Spaß, echte Ortskenntnis von Recklinghausen zu zeigen, das gesunde Halb-, Viertel-, oder sonstwie gepuzzelte Wissen aller Mitspielenden zu einem Ganzen zusammenzufügen oder (falls das manchmal nicht gelingen sollte) Neues zu erfahren.

Eines darf jetzt schon verraten werden: Wer sich regelmäßig durch Presse und Rundfunk über Recklinghausen auf dem Laufenden hält, ist eindeutig im Vorteil. Denn die Quiz-Kiste Recklinghausen arbeitet kein Schulwissen ab, sondern fragt auch nach aktuellen Ereignissen. Auf alle Fälle verspricht sie viel Spaß und Unterhaltung